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2007150 Min.Beendet

The War

The War – Die Gesichter des Krieges

Sender:PBS

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S01E07 - "Eine Welt ohne Krieg"

Ausgestrahlt am Oct 2, 2007, 4:00 PM

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Serie beendet

Beschreibung

Der Zweite Weltkrieg entpuppte sich als die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Schätzungsweise 50 bis 60 Millionen Menschen kostete das weltweite Töten und Morden zwischen 1939 und 1945 das Leben. Die Mehrheit davon waren Zivilisten. In den Vereinigten Staaten von Amerika starben zwischen 1941 bis 1945 zwar hunderttausende amerikanische Soldaten, doch immerhin wurde keine einzige amerikanische Stadt in diesen Jahren zerstört. Auch die Zivilbevölkerung der USA war nie ernsthaft in Gefahr. Dennoch betraf der Krieg alle Menschen in Amerika. Wie sie den Krieg erlebten, zeigen Ken Burns und Lynn Novick in der 14-stündigen Dokumentation "The War". Detailliert rollen die Filmemacher die Kriegsereignisse aus Sicht der USA auf und verflechten eindrucksvolles Archivmaterial mit den Erinnerungen und Tagebuchaufzeichnungen von Männern und Frauen aus vier typisch amerikanischen Städten: Sacramento in Kalifornien, Waterbury in Connecticut, Mobile in Alabama und Luverne im US-Bundesstaat Minnesota. Anhand von Einzelschicksalen aus diesen vier repräsentativen Städten verdeutlicht "The War" das ganze Ausmaß der menschlichen Tragödie des Zweiten Weltkrieges und beweist: Egal ob an der Front oder weit weg vom Kanonendonner - es gab in diesen Jahren nirgends auf der Welt ein normales Leben, auch nicht in den USA. Untermalt wird die 14-stündige Dokumentation durch einen sorgfältig ausgewählten Ton. Soundeffekte unterstreichen die Brutalität des Kampfgeschehens, während die von Wynton Marsalis ausgesuchten und teilweise eigens dafür komponierten Blues-Arrangements die Erzählungen der Augenzeugen sowie die stummen, aber eindrucksvollen Archivbilder gefühlvoll untermalen.

Details

Status
Beendet
Sprache
English
Laufzeit
150 min
Erstausstrahlung
September 23, 2007
Beendet
October 2, 2007

Externe Links

Episoden (1 Staffel · 7 Episoden)

Ein notwendiger Krieg

Als Folge des japanischen Luftangriffs auf den amerikanischen Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii im Dezember 1941 treten auch die Vereinigten Staaten in den Zweiten Weltkrieg ein. Binnen weniger Monate werden Tausende junger Männer zur Armee eingezogen und zur Vorbereitung auf den Krieg in Manöver geschickt. Keine amerikanische Familie wird von der weltumspannenden Katastrophe verschont bleiben. Angesichts der bedrohlichen Präsenz feindlicher U-Boote vor der amerikanischen Ostküste und mehr schlechter als guter Nachrichten aus Übersee macht sich in den USA die Befürchtung breit, das Land sei für die Anforderungen eines "totalen Krieges" nicht ausreichend gerüstet. Doch nach sechsmonatigen erbitterten Kämpfen auf der Salomonen-Insel Guadalcanal können die Amerikaner schließlich den japanischen Vormarsch in der Pazifikregion stoppen.

Sep 23, 2007

150 Min.

Hart auf hart

Amerikanische Truppen landen in Nordafrika und liefern sich erste Kämpfe mit der deutschen und der italienischen Armee. Hier lernen sie, das Töten als eine gewissermaßen professionelle Fähigkeit zu begreifen. Aus dieser Zeit stammt die viel zitierte Aussage "Killing is a craft", zu Deutsch: Töten ist ein Handwerk. Auf der geheimen Casablanca-Konferenz im Januar 1943 legen die Alliierten die weitere Kriegsführung fest. Sie fühlen sich nun in der Lage, den Krieg auf dem europäischen Festland in Angriff zu nehmen und beginnen eine Luftoffensive über Deutschland. Nachts greifen britische Bomber deutsche Städte an, tagsüber fliegen amerikanische Kampfpiloten Angriffe. In den USA wirbt die amerikanische Regierung in der Zwischenzeit überall im Land für den Kauf von Kriegsanleihen zur Finanzierung der enormen Kosten des Krieges.

Sep 24, 2007

150 Min.

Der tödliche Ruf

Im September 1943 wird der amerikanischen Bevölkerung deutlich, dass dieser Krieg seinen Tribut fordert. Das "Life Magazine" veröffentlicht ein Foto von drei im Südpazifik getöteten GIs. Außerdem ist in den Kinos der erste Propagandafilm mit Aufnahmen der Schlacht von Tarawa zu sehen. Zu Beginn des Jahres 1944 wird das morgendliche Zeitunglesen für viele Amerikaner zu einer Zitterpartie. Die Listen der gefallenen und vermissten Soldaten werden immer länger. In Italien scheitern die alliierten Truppen kläglich, die deutsche Front mit einem Angriff hinter Anzio zu durchbrechen. Monatelang sind sie dem Kugelhagel der Deutschen und Italiener ausgesetzt und erleben die ganze Brutalität des Krieges. Erst Ende Mai 1944 gelingt es den Alliierten, die Wehrmacht zurückzuschlagen und mit Hilfe von polnischen Truppen den Monte Cassino zu erobern. Endlich ist der Weg zur römischen Hauptstadt frei, die die Alliierten am 4. Juni 1944 befreien können.

Sep 25, 2007

150 Min.

Unsere Söhne, Stolz der Nation

Im Frühjahr 1944 verdichten sich die Anzeichen, dass ein großer Schlag gegen Hitler-Deutschland bevorstehe. Am 6. Juni 1944 ist es soweit: Mit der Landung von 150.000 alliierten Soldaten in der Normandie beginnt die größte Invasion der Geschichte. Kurz nach Mitternacht steigen 24.000 Fallschirmjäger hinter den feindlichen Linien aus ihren Flugzeugen. In den frühen Morgenstunden landen außerdem Zehntausende Soldaten. Der Vormarsch der amerikanischen und britischen Truppen im Sommer 1944 gestaltet sich schwierig. In der flachen Landschaft der Normandie behindern dichte Hecken die Sicht und bieten den deutschen Truppen eine gute Deckung. Zur gleichen Zeit fechten die US-Marines auf der Pazifikinsel Saipan eine ihrer größten Schlachten dieses Krieges aus. In der Heimat verschickt das Kriegsministerium die gefürchteten Telegramme, die den Angehörigen den Tod eines Soldaten anzeigen, in einer Anzahl, die noch im Jahr zuvor unvorstellbar gewesen wäre.

Sep 26, 2007

150 Min.

Voll in der Scheiße

Im September 1944 scheint in Europa der Sieg über Deutschland näher zu rücken. Die Rote Armee hat Teile Estlands, Lettlands, Litauens und Polens erobert, die Alliierten haben einen Großteil Frankreichs, Belgien und Teile Hollands befreit und stehen am sogenannten Westwall. Unterdessen tobt im Pazifischen Ozean der Krieg gegen Japan weiter. Das nächste Ziel der Amerikaner ist die Insel Peleliu. Im August 1944 kommt der Vormarsch der Alliierten aufgrund von Lieferengpässen und verwirrenden Befehlen der unkoordinierten Befehlshaber zum Erliegen. Die Amerikaner, die gehofft hatten, der D-Day und die Befreiung von Paris würden ein schnelles Ende des Krieges bedeuten, bangen weiter um ihre Soldaten. Im Wald von Hürtgen befinden sich unterdessen den ganzen Winter lang Zehntausende GIs in einem der verlustreichsten und zermürbendsten Kämpfe des Zweiten Weltkrieges.

Sep 30, 2007

150 Min.

Eine Geisterfront

Im Dezember 1944 wird der Krieg für die Amerikaner immer unerträglicher. Die Liste der Gefallenen und Vermissten wird immer länger. Am 16. Dezember überraschen Wehrmacht und SS die vom Kampf in Hürtgen geschwächten alliierten Truppen in Belgien und Luxemburg mit der Ardennenoffensive. Mit über einer Million beteiligter Soldaten auf beiden Seiten zählt die Ardennenoffensive zu einer der größten und verlustreichsten Schlachten des Zweiten Weltkrieges. Während die Alliierten im Westen das durch die deutsche Ardennenoffensive verlorene Terrain nach und nach zurückerobern, schreitet die Rote Armee auf Berlin zu. Im Februar 1945 befreien amerikanische Truppen unter der Leitung des zurückgekehrten Generals MacArthur die Philippinen. In Jalta auf der Halbinsel Krim treffen sich Roosevelt, Churchill und Stalin und einigen sich unter anderem auf die schnelle Beendigung des Krieges gegen das bereits extrem geschwächte Deutschland mit Hilfe massiver Luftangriffe auf deutsche Städte.

Oct 1, 2007

150 Min.

Eine Welt ohne Krieg

Im Pazifik kämpfen die Amerikaner auf der Insel Okinawa, dem "Tor zu Japan". In Deutschland rücken währenddessen die Alliierten rasch von Osten und Westen vor. Amerikanische und britische Truppen entdecken das Grauen der Massenvernichtungsmaschinerien in Buchenwald, Dachau, Mauthausen, und Hunderten anderer Konzentrationslager. Nachdem das Land in Schutt und Asche liegt und der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler sich am 30. April 1945 das Leben genommen hat, kapitulieren die Deutschen am 8. Mai 1945. Im Juni 1945 endet die Schlacht um Okinawa, die für die Amerikaner die verlustreichste des Pazifikkrieges ist. Am 6. August 1945 wirft ein amerikanisches Flugzeug eine Atombombe über Hiroshima ab. Zwei Tage später erklärt die UdSSR Japan den Krieg. Eine zweite Atombombe trifft Nagasaki. Japan kapituliert. In den folgenden Monaten kehren die amerikanischen Soldaten nach Hause zurück. Sie müssen wieder lernen, in einer Welt ohne Krieg zu leben.

Oct 2, 2007

150 Min.

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