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201660 Min.Beendet

New Zealand: Earth's Mythical Islands

Wildes Neuseeland - Inseln am Ende der Welt

Sender:BBC Two

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S01E03 - "Kampf ums Paradies"

Ausgestrahlt am Aug 2, 2016, 8:00 PM

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Serie beendet

Beschreibung

Auf den ersten Blick erinnert die Natur Neuseelands mit ihren Bergen, Gletschern und weiten Ebenen an Nordamerika und Europa. Doch ein zweiter Blick offenbart, dass das Inselreich durch seine isolierte Lage zwischen drei Ozeanen eine ganz eigenständige Tierwelt hervorbrachte: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen machen im Unterholz Jagd den eigenen Nachwuchs, Vögel können nicht fliegen.

Details

Status
Beendet
Sprache
English
Laufzeit
60 min
Erstausstrahlung
July 19, 2016
Beendet
August 2, 2016
Sendeplan
Tuesday um 21:00

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Episoden (1 Staffel · 3 Episoden)

Inseln am Ende der Welt

Berge, Gletscher und die weiten Ebenen Neuseelands erinnern vielerorts an Landschaften, wie es sie in Nordamerika oder Europa gibt. Beim zweiten Blick jedoch zeigt sich, dass die Tier- und Pflanzenwelt der Inseln am Ende der Welt erstaunlich anders und extrem skurril ist: Pinguine brüten im Wald, Urzeitechsen begeben sich im Unterholz auf die Jagd nach ihrem eigenen Nachwuchs und Kiwis geben sich im Dunkel der Nacht ein bizarres Stelldichein. Die Abgeschiedenheit prägt die Entwicklung der Natur Snarespinguine haben auf Snares Island im Süden Neuseelands mit ihren kleinen Füßen ein Labyrinth aus Wegen in den Wald getreten. Über Stock und Stein legen sie alljährlich bis zu einen Kilometer Strecke zurück, um zu ihrer Brutkolonie im Wald zu gelangen. © NDR/BBC/Mark MacEwen, honorarfrei Snarespinguine treten mit ihren kleinen Füßen ein Labyrinth aus Wegen in den Wald. Isolation, die Kräfte des Wassers und der Einfluss des Menschen haben Neuseeland geprägt. Abgeschieden, zwischen drei Ozeanen gelegen, entwickelten sich hier in über 80 Millionen Jahren Tiere auf besondere Art und Weise. Räuberische Säuger gab es nicht. Ein Luxus, der dazu führte, dass einige Vogelarten ihre Flugfähigkeit ablegten. Der berühmte Wappenvogel Neuseelands, der Kiwi, ist nur einer davon. Raffinierte Filmtechniken bieten ungewöhnliche Perspektiven Die Naturfilmdokumentation von NDR und BBC über das wilde Neuseeland bedient sich aller technischen Raffinessen: Scheinbar schwerelos gleitet die Kamera durch Südbuchen– und Baumfarnwälder, über gigantische Gletscher, weite Flusstäler und dampfende Geysire, um mithilfe von Kran, Dolly- und Steadycam eindringliche, aber auch ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen. Schwarzdelfine kommunizieren nicht nur über ihr Sonar und verschiedene Click-Laute miteinander. Auch mit ihren Sprüngen und der Art, wie sie ins Wasser tauchen, geben sie sich gegenseitig Signale. © NDR/BBC, honorarfrei Schwarzdelfine kommunizieren auc

Jul 19, 2016

60 Min.

Im Reich der Extreme

Größer kann der Gegensatz kaum sein: Der Norden, aus dem Feuer der Vulkane geboren, sonnig und warm, der Süden hingegen wankelmütig, was das Wetter angeht. An manchen Tagen herrscht dort das Klima aller vier Jahreszeiten binnen 24 Stunden. Die Küsten sind geprägt von orkanartigen Winden, Gletscher reichen bis ans Meer und in den schroffen Bergen der Südalpen müssen Tiere tagtäglich mit Eis und Schnee ringen. Wer in diesem Reicht der Extreme lebt, muss anpassungsfähig, robust und clever sein. Keas sind berühmt für ihren Spieltrieb, doch sie sind auch findige Jäger, die dank ihrer Neugier mit den harschen Bedingungen der Berge gut zurechtkommen. Neuseeländische Seelöwenweibchen dagegen sind eher zurückhaltende Charaktere. Sie säugen ihren Nachwuchs im Schutz einsamer Dünenwälder, um den Nachwuchs vor aggressiven Robbenbullen zu schützen. In verborgenen Felsgrotten Folgt man kleinen Bachläufen zu ihrem Ursprung, entdeckt man tief in verborgenen Felsgrotten ein zauberhaftes Feenreich unter einem Firmament verhängnisvoller Irrlichter. Ihre Verursacher sind kleine Mückenlarven, die mit langen Fangfäden und selbst erzeugtem Licht nach Insekten angeln. Der Meister der Anpassung aber ist die Weta, eine Heuschrecke so groß wie eine Maus. Ihre Überlebensstrategie lässt sie selbst von den Toten wieder auferstehen. Mit merkwürdigen Gesten und lautem Trompeten begrüßen sich die Partner der Snarespinguine. © NDR/BBC/Mark MacEwen Mit merkwürdigen Gesten und lautem Trompeten begrüßen sich die Partner der Snarespinguine. Die Vögel sind sehr territorial und reagieren aggressiv, sobald ein fremder ihrem Brutplatz zu nahe kommt. Die Naturdokumentation "Wildes Neuseeland" bedient sich aller technischen Raffinessen: Scheinbar schwerelos gleitet die Kamera durch Südbuchen– und Baumfarnwälder, über gigantische Gletscher, weite Flusstäler und dampfende Geysiere, um mithilfe von Kran, Dolly- und Steadycam eindringliche, aber auch ungew

Jul 26, 2016

60 Min.

Kampf ums Paradies

Brodelnde Geysire, verwunschene Urwälder, stille Fjorde und eisige Gletscher. Neuseeland ist in seiner Vielfalt unvergleichlich, was seine Landschaften und Tierwelt angeht. Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in das Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen friedlichen Daseins das Leben komplett ändert? Was, wenn europäische Wiesel flugunfähige Ureinwohner flächendeckend dezimieren? Wie kann die besondere ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands überleben? Und wer wird diesen Kampf gewinnen? Verdrängung der tierischen Ureinwohner Das heutige Neuseeland ist nicht nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Es ist auch die Heimat von Pflanzen aus aller Welt, Amseln und Buchfinken, Bachforellen und Mäusen aus Übersee. Sie alle verdrängen, auf die eine oder andere Art, die tierischen Ureinwohner Neuseelands aus ihren Lebensräumen. Im modernen Neuseeland werden aber auch neue Allianzen geschlossen. Riesenforellen etwa haben sich darauf spezialisiert, Mäuse beim Durchqueren eines Gewässers zu erlegen. Letzte Kakapos auf Codfish Island Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben: der extrem seltene Chatham-Schnäpper etwa oder der flugunfähige Eulenpapagei, der Kakapo: Behütet wie die Kronjuwelen, leben einige wenige nachtaktive Kakapos auf Codfish Island, einer kleinen Insel im Süden Neuseelands. Die dicken, flugunfähigen Papageien sind extrem selten und haben ein merkwürdiges Fortpflanzungsverhalten: Nur wenn die Rimu-Harzeibe ausreichend Früchte trägt, und das geschieht etwa alle vier Jahre, beginnen die Kakapos mit ihrer Balz. Dann stoßen die Männchen trommelartige Geräusche aus, die die Weibchen locken sollen. Wie sie gerettet werden können und ob modernste Schutzbemühungen fruchten, sind nach

Aug 2, 2016

60 Min.

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