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S01E05 - "Jordanien"
Ausgestrahlt am Dec 31, 2014, 4:40 AM
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Serie beendet
Episoden (1 Staffel · 5 Episoden)
Ägypten
Tiere spielten schon im alten Ägypten eine besondere Rolle. Krokodile lebten in Teichanlagen nahe den Tempeln, wurden mit goldenen Fußringen geschmückt und mit feinstem Fleisch gefüttert. Die Einheimischen glaubten, dass aus den Tränen der Krokodile die Lebensader ihrer Gesellschaft entstanden ist der längste Fluss der Erde, der Nil. Durch seine regelmäßigen Überschwemmungen und Ablagerungen der Sedimente hat er eine fruchtbare Flussoase geschaffen. Am Oberlauf des Nils wurde vor 50 Jahren der Assuan-Staudamm gebaut. Durch ihn entstand mitten in der Wüste eine einzigartige Seenlandschaft, Lebensraum für Reptilien und unzählige Wasservögel. Nur wenige Meter weiter, in der lebensfeindlichen Wüste, leben Kobras, Skorpione, Wüstenspringmäuse und der Skarabäus, das Symbol für Auferstehung und den Kreislauf der Sonne.
Dec 2, 2014
60 Min.
Die Türkei
Die Türkei ist ein Land der Kontraste – von der heißen Mittelmeerküste über trockene Steppen bis zu über 4000 Meter hohen Bergen mit rauem Klima. Genauso vielfältig ist die Tierwelt. Im Taurusgebirge leben Braunbären. Sie halten in der kalten Jahreszeit Winterruhe. Über Monate nehmen sie weder Wasser noch Nahrung zu sich. Entsprechend hungrig sind sie im Frühjahr. Die Allesfresser stürzen sich auf Kleintiere, Insektenlarven, Pilze und Wurzeln. Die Mufflons auf den weiten Steppen Zentralanatoliens haben es im Winter schwer.
Dec 9, 2014
60 Min.
Der Oman
Temperaturen von bis zu 50 Grad und Sand soweit das Auge reicht: Das Klima im Wüstenstaat Oman zwingt Tiere und Pflanzen dazu, wahre Überlebenskünstler zu sein. Die Reihe erkundet „wilde Schönheiten“ in Ägypten, Jordanien, der Türkei, dem Kaspischen Meer und startet im Oman. Lebensfeindliche Wüsten, Korallenriffe, schneebedeckte Berge, grüne Wälder raffiniert haben sich Tiere und Pflanzen den extremen Bedingungen angepasst. Tiere und Pflanzen passen sich mit verschiedensten Techniken an die unwirtlichen Lebensbedingungen auf der Arabischen Halbinsel an und trotzen damit der Wüste Nahrung und – noch wichtiger – Wasser ab.
Dec 16, 2014
60 Min.
Rund ums Kaspische Meer
Das Kaspische Meer ist das größte Binnengewässer der Erde. Majestätische Berge, endlose Steppen, heiße Sandwüsten und üppige Sumpflandschaften umgeben das Gewässer. An den waldreichen Berghängen des Kaukasus haben Luchse und Wölfe ihre Heimat, das weitverzweigte Mündungsdelta der Wolga bietet Wasservögeln, Amphibien und der Rohrkatze ideale Lebensbedingungen. Auf den Sandbänken vor der iranischen Küste tummeln sich Kaspische Robben, und in der Steppe leben die urtümlich aussehenden Saigas. Die kleinen Huftiere mit ihren rüsselartigen Nasen sind vom Aussterben bedroht, da die Hörner der Böcke in der traditionellen chinesischen Medizin reißenden Absatz finden.Karge Wüsten, Korallenriffe, schneebedeckte Berge – raffiniert passen sich Tiere und Pflanzen extremen Bedingungen an. Die Reihe stellt „Wilde Schönheiten“ im Nahen und Mittleren Osten vor.
Dec 23, 2014
60 Min.
Jordanien
Die Natur Jordaniens ist geprägt von der alles beherrschenden Macht der Sonne. Im Süden herrscht trockenes Wüstenklima, im Norden ist es milder und feuchter. Hier, in großen Pinienwäldern, lebt der Arabische Wolf. Das Tier ist kleiner und leichter als seine europäischen Artgenossen und hat ein helles grau-beiges Fell, das ihn kühl hält. Er teilt sich sein Revier mit Streifenhyänen – der Gesundheitspolizei. An der Südspitze Jordaniens, bei Akaba, grenzt das Land mit einer 30 Kilometer langen Küstenlinie an das Rote Meer. Hier liegt ein Unterwasserparadies mit kristallklarem Wasser und artenreichen Korallenriffen. Nahezu ohne Leben ist das Tote Meer – eigentlich ein Salzsee. Es ist mit 430 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Ort der Erde.
Dec 30, 2014
60 Min.






