Die Channel Islands vor Kaliforniens Küste
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201660 Min.Beendet

West of the West: Tales from California's Channel Islands

Die Channel Islands vor Kaliforniens Küste

Sender:PBS

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S01E03 - "Retten, was zu retten ist"

Ausgestrahlt am Mar 20, 2016, 4:00 PM

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Serie beendet

Beschreibung

Vor den Toren Los Angeles liegen die Channel Islands im Pazifik, die kalifornischen Kanalinseln. Sie gehören nicht nur zum ältesten Siedlungsraum Nordamerikas, auf dem die Ureinwohner über Jahrtausende lebten, sie zeichneten sich auch durch eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt aus. Dieser Naturschatz wurde mit der Ankunft der Europäer vor etwa 200 Jahren nach und nach zerstört, bis nur noch Weideland übrig blieb. Die dreiteilige Dokumentation zeichnet diesen bedauernswerten Niedergang nach.

Details

Status
Beendet
Sprache
English
Laufzeit
60 min
Erstausstrahlung
March 18, 2016
Beendet
March 20, 2016
Sendeplan
Friday, Saturday, Sunday um 0:00

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Episoden (1 Staffel · 3 Episoden)

Das Paradies

Nur wenige Seemeilen vor der Megacity Los Angeles liegen die Channel Islands, die kalifornischen Kanalinseln. Ein einzigartiger Ort, der die Folgen menschlicher Eingriffe in die Natur eindrucksvoll veranschaulicht. Die acht Vulkaninseln gehören zu den ältesten Siedlungsgebieten Nordamerikas. Die Inselgruppe ist ein wahres Naturparadies. Mehrere große Meeresströmungen laufen hier zusammen. Vor rund 13.000 Jahren besiedelten Chumash-Indianer aus dem Norden des Kontinents den Archipel. Die riesigen Seetangwälder vor der kalifornischen Küste sind eines der artenreichsten Ökosysteme der Welt, in dem Wale, Robben, Seeotter, Schalentiere und Fische leben. Auf den von Raubtieren freien Inseln fanden die Chumash jahrtausendelang ein wahres Paradies auf Erden.

Mar 18, 2016

60 Min.

Das ökologische Desaster

Mit der Ankunft der europäischen Siedler geriet das natürliche Gleichgewicht der Kanalinseln ins Wanken: durch die Viehzucht, später durch den Tourismus, die Filmindustrie und durch die Errichtung eines Marinestützpunktes im Zweiten Weltkrieg. Innerhalb kurzer Zeit verödete die Landschaft. Erst nach Kriegsende begannen Wissenschaftler, die Zerstörung der Natur auf dem Archipel zu dokumentieren.

Mar 19, 2016

60 Min.

Retten, was zu retten ist

Durch jahrelange Weidewirtschaft und die daraus resultierende Erosion sind die Böden der kalifornischen Kanalinseln heute völlig ausgetrocknet. Von den Wäldern blieben nur noch ein paar Eichen übrig, der Tierbestand schwindet beängstigend schnell dahin. Im Meer entdeckten die Forscher, dass das Insektenschutzmittel DDT seit Jahrzehnten für das Sterben großer Raubfische verantwortlich ist. Nun riefen Nationalparks und private Organisationen ein breit angelegtes Sanierungsprogramm ins Leben: Die Inseln sollen von nicht endemischen Arten befreit und wieder mit heimischen Tier- und Pflanzenarten bevölkert werden. Damit sich die Vegetation erholen kann, wurden Zehntausende Schweine und Schafe getötet. Königsadler werden auf dem Kontinent gefangen und auf den Inseln wieder ausgesetzt. Das Vorhaben ist umstritten: Tierschützer beschuldigen Wissenschaftler, hier zu stark in die Natur einzugreifen und bei der Ansiedlung der Arten zu stark zu experimentieren.

Mar 20, 2016

60 Min.

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