Der Ku-Klux-Klan - Eine Geschichte des Hasses
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Ku Klux Klan, Une histoire américaine

Der Ku-Klux-Klan - Eine Geschichte des Hasses

Sender:ARTE

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S01E02 - "Die Wiederauferstandenen"

Ausgestrahlt am Oct 6, 2020, 10:00 AM

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Serie beendet

Beschreibung

Zweiteilige Dokumentation über den 1865 zunächst als Geheimbund gegründeten Ku-Klux-Klan, der mit seinen rassistischen Anschlägen schon bald Angst und Schrecken unter der nicht-weißen Bevölkerung der USA, vornehmlich der Schwarzen, verbreitete. Die Doku zeigt auch auf, wie der Klan schon oft am Rande des Untergangs stand, nur um dann wieder seinen Weg zurück ins Rampenlicht der medialen Aufmerksamkeit zu finden und wie seine verachtenswerten Umtriebe bis in die Moderne fortbestehen

Details

Status
Beendet
Sprache
French
Laufzeit
60 min
Erstausstrahlung
October 6, 2020
Beendet
October 6, 2020
Sendeplan
Tuesday um 0:00

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Episoden (1 Staffel · 2 Episoden)

Die Geburt des "unsichtbaren Reichs"

1865 gründet eine Gruppe von Bürgerkriegsveteranen aus den Südstaaten einen Geheimbund: den Ku-Klux-Klan. Bald verbreitet der Klan Furcht und Schrecken unter der schwarzen Bevölkerung, die gerade aus der Sklaverei befreit wurde. Bluttaten und Lynchmorde nehmen zu. Der Kongress beginnt, gegen den KKK vorzugehen, was 1871 zur offiziellen Auflösung des Klans führt. 1915 wird der Ku-Klux-Klan, angestoßen von David W. Griffiths Film „Die Geburt einer Nation“, allerdings neu gegründet. Unter neuen Anführern passt sich der Klan an die gesellschaftlichen Veränderungen in den USA an, radikalisiert sein Programm: Der KKK wendet sich radikal gegen Einwanderung und Urbanisierung, wird antikommunistisch, antisemitisch und antikatholisch. Fast vier Millionen Amerikaner schließen sich der Gruppe an, die zu einem riesigen, einflussreichen Lobbyverband geworden ist. Ende der 20er Jahre wird die Bewegung durch Skandale und die Wirtschaftskrise geschwächt, nach dem Zweiten Weltkrieg erneutl aufgelöst.

Oct 6, 2020

60 Min.

Die Wiederauferstandenen

In Reaktion auf die Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre erlebt auch der Ku-Klux-Klan einen neuen Aufschwung – vornehmlich in den Südstaaten. In seinem rassistisch motivierten Terror zum Erhalt weißer Vorherrschaft in der US-Gesellschaft sind vielerorts sogar die Behörden verstrickt. 1963 begeht der Klan einen schrecklichen Bombenangriff auf eine Kirche in Birmingham, Alabama und mehrere tödliche Attentate auf Bürgerrechtler. Die Verbrechen schockieren die Öffentlichkeit. Unter politischem Druck geht das FBI schließlich in die Offensive. In den siebziger Jahren hat der Klan dann nur noch wenige Tausend Anhänger.Obwohl der neue Anführer David Duke dem Klan später eine gewisse Seriosität geben will, bleibt die Organisation ihrem tyrannischen Ruf treu. Viele Klansmänner tauschen ihre Kapuzen nun gegen Masken und Hakenkreuztätowierungen … Heute, in Donald Trumps Amerika, nehmen die Mitgliedszahlen des Klans und anderer rassistischer Gruppierungen wieder stark zu.

Oct 6, 2020

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