500 Nations: Die Geschichte der Indianer
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199545 Min.Beendet

500 Nations

500 Nations: Die Geschichte der Indianer

Sender:CBS

Vorherige Episode

S01E08 - "Geronimo und Chief Joseph: Verzweifelter Kampf um Freiheit"

Ausgestrahlt am Apr 28, 1995, 4:00 PM

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Serie beendet

Beschreibung

Lange bevor die ersten Europäer ankamen, lebten in Amerika mehr als 500 Völker. Sie siedelten auf dem amerikanischen Kontinent, von der Ostküste bis zur Westküste, von Mittelamerika bis zur Arktis, Millionen Menschen, die mehr als 300 verschiedenen Sprachen sprachen. Mit Hilfe modernster Computertechnologie ist es Historikern und Archäologen gelungen, in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern, die Welt der alten Indianervölker auf dem Bildschirm wiederentstehen zu lassen.

Details

Status
Beendet
Laufzeit
45 min
Erstausstrahlung
April 20, 1995
Beendet
April 28, 1995
Sendeplan
Thursday, Friday um 0:00

Externe Links

Episoden (1 Staffel · 8 Episoden)

Maya, Mississippi-Indianer, Anasazi: Blüte der Großen Kulturen

Die erste Folge von "500 Nations" nimmt Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit zu drei herausragenden Kulturen, die ihre Blütezeit lange vor der Ankunft der Europäer in Amerika hatten: die Anasazi - eine der bedeutendsten Kulturen des Südwestens - , die Mississippi-Indianer - Erbauer der Pyramidenhügel - und die Maya - die großen Baumeister der Pyramiden. Mit Hilfe modernster Computertechnologie ist es Historikern und Archäologen gelungen, in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern, die Welt der alten Indianervölker auf dem Bildschirm wiederentstehen zu lassen.

Apr 20, 1995

45 Min.

Aufstieg und Fall der Azteken

Zwischen den Vereinigten Staaten und dem südlichen Amerika liegt eine Wüste, die sich wie eine abschreckende Barriere über Hunderte von Meilen erstreckt. Mehrere tausend Jahre gelang es erfahrenden Reisenden, diese Grenzen zu überwinden, ein ständiger Austausch war aber unmöglich. Beide Seiten haben sich deshalb unabhängig und eigenständig entwickelt. Die vielen Millionen Indianer Mexikos, die etwa 80% der Bevölkerung des Kontinents ausmachten, haben Kunst und Architektur zu unvergleichlicher Größe entwickelt. Sie entdeckte die Schrift und die Astronomie. Was sich vor mehr als 500 Jahren dort ereignete, wo heute Mexiko liegt, dokumentieret die zweite Folge von "500 Nations" anhand von Illustrationen und Berichten von Augenzeugen. Sie nimmt den Zuschauer mit in das Zentrum der größten Militärmacht in der Geschichte Amerikas - zu den Azteken.

Apr 20, 1995

45 Min.

Zusammenprall zweier Welten: Enrique und Columbus

Die erste Begegnung zwischen Europäern und Indianern gehört zu den berühmtesten und wichtigsten Ereignissen der Weltgeschichte. Viele kennen die Namen der Schiffe von Christoph Columbus; wir kennen das Jahr seiner ersten Landung in der Neuen Welt, und wir wissen, warum er die Menschen, auf die er traf, fälschlicherweise Indianer nannte. Aber die wenigsten wissen, wie die Menschen, die Columbus bei seiner Ankunft begrüßten, wirklich hießen und wie sie lebten. Wie haben sie die Fremden begrüßt? Haben sie sie wie Götter behandelt? Oder wurden sie von den Einwohnern, die über eine lange Tradition im Umgang mit Seefahrern verfügten, als neue exotische Handelspartner angesehen. 1492 war ein Ereignis, das die Welt erschütterte.

Apr 21, 1995

45 Min.

Die Europäische Invasion: Häuptling Metacom führt Krieg

Den meisten jungen Amerikanern wird die Legende der Pilgerväter erzählt, die in Plymouth Rock landeten und dort in der unberührten Wildnis auf die ersten Indianer trafen. Aber die Landung der ersten englischen Siedler war keineswegs die erste Begegnung mit den Ureinwohnern. Zuvor hatten englische Sklavenjäger und Händler jahrzehntelange die Region auf ihre Weise bearbeitet. Die beiden ersten Indianer, auf die die "Pilger" trafen, sprachen bereits Englisch. Die Indianervölker hätten die ersten Ansiedlungen zerstören können. Stattdessen hießen sie die Siedler als potentielle Handelspartner und Verbündete willkommen. Sie gaben ihnen Land und brachten ihnen bei, wie sie in der fremden Umgebung überleben konnten. Aber nichts, was die Indianer bisher erfahren hatten, konnte sie auf das vorbereiten, was kommen sollte: die europäische Invasion.

Apr 21, 1995

45 Min.

Im Hexenkessel von Revolution und Bürgerkrieg: Überlebenskampf der Indianervölker

Noch bevor im Osten Amerikas die ersten Kolonien gegründet wurden, drängten europäische Geschäftsleute nach Westen, um die Grenzen dieses reichen, neuen Landes zu erforschen. Sie entdeckten den Wohlstand der Indianervölker und den verblüffenden Reichtum ihrer natürlichen Ressourcen. Es gab herrliche Pelze und unendliche Vorräte an Tierhäuten. Die Indianer ihrerseits entdeckten, dass Waren wie z.B. Äxte aus Metall, Messer, Kupferkessel oder Gewehre ihr Leben erheblich erleichtern konnten. Eine Zeit lang funktionierte dieser einfache Austausch. Aber der Reichtum Nordamerikas übte auch auf die Europäer eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Die französischen, englischen und amerikanischen Kolonisten schickten Armeen, die um die Kontrolle der Schätze des Kontinents kämpften und das Land der Indianer in Schlachtfelder verwandelten.

Apr 27, 1995

45 Min.

Häuptling Tecumseh: Der Traum vom eigenen Land der Indianer

Die Vereinigten Staaten von Amerika entstanden zu dem Zeitpunkt, als immer mehr Einwanderer, gierig nach neuem Land und nach neuen Möglichkeiten, nach Westen über das Appalachian-Gebirge zogen. Man stelle sich vor, wie die Indianer diese "Go-West-Bewegung" empfunden haben müssen. Sie haben ihre Vorfahren dort begraben und ihre Kinder dort aufgezogen. Nun stand ihr Land auf dem Spiel. Die Indianer verteidigten aggressiv ihre Freiheit, und das machte sie in den Augen der Siedler zu "Feinden" und "Wilden". Mit diesem verzerrten Bild der Indianer vor Augen begann der gleiche Kreislauf von neuem, der im Osten bereits zur Vertreibung der Indianervölker geführt hatte. Im Tal des Ohio River vereinte einer der größten Anführer der nordamerikanischen Geschichte die dort lebenden Völker. Mit einer Botschaft der Hoffnung stellte er sich an die Spitze der Indianer. Sein Name war "Tecumseh".

Apr 27, 1995

45 Min.

Besiedlung des Westens: Mord und Vertreibung

Das Bild der Indianer ist bei vielen von uns vom Kino geprägt. Leinwandhelden bekämpfen ganze Armeen von feindlichen "Rothäuten". Auch beim Film haben sich glücklicherweise die Zeiten geändert, aber das Bild des wilden Indianers auf dem Kriegspfad, der über die weiten Prärien reitet, ist nach wie vor das Symbol für alle amerikanischen Indianervölker geblieben. Trotz der Kinobilder wissen wir ziemlich wenig über diese Menschen und ihre legendären Anführer, die kämpften und alles für ihre Völker opferten. "500 Nations" zeigt die Völker der Great Plains in einem neuen Licht und nimmt den Besucher mit auf eine Reise noch weiter nach Westen, an einen Ort, wo Hunderttausende Indianer in einer der schönsten und friedlichsten Landschaften des amerikanischen Kontinents lebten: Kalifornien.

Apr 28, 1995

45 Min.

Geronimo und Chief Joseph: Verzweifelter Kampf um Freiheit

Wen wundert es , dass die Indianervölker ihr Land und ihre Freiheit gegen die weißen Siedler verteidigt haben? Ihr Land wurde erobert, sie wurden vertrieben und mussten auf unfruchtbarem Land unter der Knute der Eroberer leben. Die letzte Folge von "500 Nations" führt den Zuschauer in die Indianerreservate des vorletzten Jahrhunderts und zeigt die nackte und bittere Wahrheit, was der Verlust von Freiheit bedeutet. Und sie erzählt vom leidenschaftlichen Kampf zweier Indianeranführer, deren Reden zu den bewegendsten der Weltgeschichte gehören. Ihre Namen sind Chief Joseph und Geronimo. Tall Oak vom Volk der Narraganset sagte: "Es ist unser Schicksal, das Schicksal aller Ureinwohner dieses Kontinents, das Gewissen Amerikas zu sein. Wir müssen dafür sorgen, dass sich dieses Tragödie der Vergangenheit nie mehr wiederholt."

Apr 28, 1995

45 Min.

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