Der Fisch in uns
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201460 Min.Beendet

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Der Fisch in uns

Sender:PBS

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S01E03 - "Der Affe in uns"

Ausgestrahlt am Apr 24, 2014, 2:00 AM

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Serie beendet

Beschreibung

Die Dokumentation schildert eine Zeitreise, die mehr als 350 Millionen Jahre evolutionärer Entwicklung abdeckt. Diese führt in unterschiedlichste Gegenden der Welt – etwa zu Orten bedeutender Fossilienfunde am Polarkreis oder ins ostafrikanische Äthiopien. Nach und nach entsteht im Laufe der drei Episoden das Bild eines enorm facettenreichen Baums des Lebens, der im Reich der Fische wurzelt und dessen Verzweigungen über Amphibien sowie sonstige Säugetiere und Primaten schließlich den Homo sapiens ausbildeten. Sehr anschaulich wird gezeigt, dass der Mensch sich keineswegs von seinen biologischen Ursprüngen emanzipiert hat. Vielmehr steht alles vergangene und gegenwärtige Leben des Planeten Erde miteinander in enger Verbindung.

Details

Status
Beendet
Sprache
English
Laufzeit
60 min
Erstausstrahlung
April 9, 2014
Beendet
April 23, 2014
Sendeplan
Wednesday um 22:00

Externe Links

Episoden (1 Staffel · 3 Episoden)

Der Fisch in uns

Zu Beginn der hunderte Millionen Jahre überbrückenden Zeitreise riskiert der stets bestens gelaunte Präsentator Dr. Neil Shubin einen Blick in die eigene Vergangenheit. Lebhaft schildert er, wie sich ihm als dem frisch berufenen Leiter der Abteilung für Anatomie an der Universität von Chicago blitzlichtartig der Fisch im Menschen offenbarte. Ausgiebig widmet sich diese Folge dem evolutionären Übergang von Meeres- zu Landbewohnern. Wann und unter welchen Umständen entstiegen die ersten Geschöpfe dem Wasser? Der Gastgeber ist geradezu prädestiniert für die Beantwortung dieser interessanten Frage, gelang es doch u. a. ihm, im Norden Kanadas die Überreste eines Exemplars der zwischen Fisch und Reptil angesiedelten, vor knapp 375 Millionen Jahren existierenden Gattung Tiktaalik aufzuspüren. Ein nur für Fachleute relevantes Relikt der Naturgeschichte, ohne jeglichen Bezug zu unserer Gegenwart? Keineswegs, denn sein paläontologisches Erbe manifestiert sich noch immer in den Nerven und Knochen sowie der DNA des Menschen. Als lebendigen Beweis hierfür begrüßt Neil Shubin in seiner Sendung Molly – eine sympathische junge Frau, die mit Kiemen auf die Welt kam.

Apr 9, 2014

60 Min.

Das Reptil in uns

In der heutigen Episode rückt das Reptil im Menschen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Einen deutlichen Hinweis auf das diesbezügliche evolutionäre Vermächtnis liefern z.B. Ultraschallbilder menschlicher Embryonen, auf denen etwa ab der sechsten Schwangerschaftswoche der nährstoffhaltige Dottersack zu erkennen ist. Die Suche nach den entsprechenden genetischen Ursprüngen des Homo sapiens veranlasst Moderator Neil Shubin zu einer Reise nach Südafrika, wo Dr. Roger Smith, Kurator des Iziko-Museums, ein Bindeglied zwischen Reptilien und Säugetieren entdeckte. Hervorgehoben werden von ihm und Shubin die zentrale Rolle des Perm-Trias-Massensterbens, der weitreichendsten Artenauslöschung in der Geschichte des Planeten, für die Entwicklung des Lebens auf der Erde. Des Weiteren erfährt der Zuschauer, dass für die Bestimmung des Grades der Verwandtschaft zwischen Mensch und Reptil Haaren, Haut und Zähnen wesentliche Bedeutung zukommt. Als Anschauungsobjekt stellt sich in diesem Kontext bereitwillig der bevorzugt als „Monster“ in Horrorstreifen eingesetzte Schauspieler Michael Berryman zur Verfügung, dessen Körper aufgrund der Erkrankung am seltenen Christ-Siemens-Touraine-Syndrom u. a. weder Haare noch Fingernägel ausbildet.

Apr 16, 2014

60 Min.

Der Affe in uns

Diese Folge der dreiteiligen Doku-Reihe beschäftigt sich mit dem Affen in uns. Die untersuchten verwandtschaftlichen Beziehungen werden nun besonders eng, entstammen doch sämtliche Primaten einem gemeinsamen Zweig der Evolution. Nichtsdestotrotz reicht auch in diesem Fall die Familiengeschichte unvorstellbar lange Zeit zurück. So erläutert Dr. Jonathan Bloch die Charakteristika eines knapp 50 Millionen Jahre alten Primatenskeletts, das unter dem Dach des Naturhistorischen Museums von Florida aufbewahrt wird. Eine ausführliche Würdigung erfahren zudem die 1974 im ostafrikanischen Äthiopien aufgefundenen, auf ein Alter von 3,2 Millionen Jahren geschätzten Überreste von Lucy – einem vermutlich weiblichen Individuum der frühen hominiden Art Australopithecus afarensis. Überaus aufschlussreiche Einblicke eröffnet ein Besuch bei Dr. Jay Neitz, der an der University of Washington Verhaltensexperimente mit Affen durchführt. Zu guter Letzt beleuchtet Präsentator Dr. Neil Shubin gattungsübergreifende Parallelen in Bezug auf Gehirnstrukturen. Bei unterschiedlichsten Kreaturen ist eine Einteilung in Vorder-, Mittel- und Hinterhirn anzutreffen, was Shubins Leitidee von der untrennbaren Verwobenheit aller Lebewesen auf der Erde eindrucksvoll untermauert.

Apr 23, 2014

60 Min.

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