
The Birth of Europe
Die Geburt Europas
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S01E03 - "Feuer"
Ausgestrahlt am Apr 24, 2012, 4:00 PM
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Serie beendet
Beschreibung
Episoden (1 Staffel · 3 Episoden)
Wasser
Wasser hat die Oberfläche der Erde über Jahrmillionen geformt und verändert diese bis heute. Für die Gestalt des europäischen Kontinents spielt beispielsweise das Mittelmeer eine besondere Rolle. Diese gigantische Wasserfläche im Süden hat immense Auswirkungen auf das Klima des gesamten Erdteils. Doch Geologen haben gezeigt, dass Europas Topographie nicht zuletzt auch stark von längst ausgetrockneten Urmeeren geprägt wurde. Einen ebenfalls wichtigen Einfluss hatten kilometerdicke Gletscher, die einst den Kontinent unter sich begruben. Gigantische Flüsse modellierten ganze Gebirge, indem sie im Laufe der Zeit gewaltige Erdmassen mit sich trugen, die sich dann Hunderte von Kilometern stromabwärts wiederum zu neuen Landschaften sammelten. Auch heute noch sorgt die Naturgewalt des Wassers dafür, dass sich das Gesicht Europas ständig verändert.
Apr 24, 2012
60 Min.
Erde
Europa - das sind 10.532.000 Quadratkilometer Landmasse auf der nördlichen Halbkugel. Im Vergleich zu den Nachbarkontinenten Asien und Afrika ist dieser Erdteil eher klein, doch seine Komplexität und die von außen betrachtet enorm feingliedrige Küstenlinie faszinieren die Geologen immer wieder. "Die Geburt Europas" begleitet verschiedene Wissenschaftler auf ihrer Recherche nach den Ursprüngen des Kontinents. Hierzu steigen sie gemeinsam mit einem Team von Filmemachern auf die höchsten Berge und tauchen in die tiefsten Meere hinab. Sie untersuchen Vulkane, Erdbebengebiete und die Ränder der eurasischen Platte und lassen mit Hilfe modernster Computergraphik vor den Augen der Zuschauer die geologische Geschichte Europas eindrucksvoll Revue passieren.
Apr 24, 2012
60 Min.
Feuer
Eine zentrale Rolle bei der Entstehung des europäischen Kontinents spielten Vulkane. Ihnen verdankt der Erdteil seine vielgestaltige Topographie und nicht zuletzt den fruchtbaren Boden, der später die Grundlage für die unterschiedlichsten Kulturen der Menschen bilden sollte. Heute künden u.a. die so genannten "Maare" in der Eifel von der feurigen Vergangenheit. Ausbrüche dieser längst erloschenen Vulkane gelten allerdings als höchst unwahrscheinlich, trotzdem ist die Region im Westen Deutschlands seismisch ziemlich aktiv. Regelmäßig kommt es hier zu kleineren Erdbeben. Völlig anders stellt sich die Situation im äußersten Norden dar. Auf der Insel Island, wo die eurasische und die nordamerikanische Platte zusammenstoßen, gibt es je nach Betrachtungsweise über 30 aktive Vulkane. Im Frühjahr 2010 hielt der Ausbruch des Eyjafjallajökull den ganzen Kontinent in Atem, da aufgrund der ausgestoßenen Asche der Flugverkehr in weiten Teilen Nord-, West- und Mitteleuropas vorübergehend eingestellt wurde. Auch im Süden erheben sich zwei gigantische Feuerberge: der Vesuv bei Neapel sowie der Ätna auf Sizilien. Hier kommt es immer wieder zu gewaltigen Eruptionen. Doch das ist nichts im Vergleich zu dem, was manche Wissenschaftler für die Zukunft prognostizieren: Unter der Oberfläche Europas schlummere eine Art Supervulkan, dessen Erwachen den gesamten Erdteil auslöschen würde...
Apr 24, 2012
60 Min.
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